ALLES ÜBER YOGA

Asanas - Körperübungen

Das Wort āsana heißt auf Sanskrit "Sitz", ist die dritte Stufe im Yoga-Sutra und bezeichnet die einzelnen Positionen, die bei der körperlichen Diziplin des Yogas eingenommen werden.

Die Körperübungen sollten sthira-sukham-āsanam sein, also gleichermaßen bewußt, fest und leicht sein.

Sthira - Stabilität bedeutet, dass wir die Haltung stabil und fest verwurzelt einnehmen.

Sukha - bedeutet übersetzt ein angenehmer, süßer (su) Raum (kha). Die Yoga-Haltung sollte gleichzeitig mit einer gewissen Leichtigkeit, einem inneren Lächeln eingenommen werden.

Wichtig bei der Ausübung ist das bewusste Hineingehen, der richtige Atem, bewusstes Halten und das bewusste Auflösen der Asana. Die Yoga-Asana unterscheiden sich damit von einer Fitnessübung, da es nicht auf Leistung ankommt und man sich nicht vergleicht.

Eine der angestrebten Wirkungen ist es, den Gedankenfluss zur Ruhe zu bringen und somit ist die Yoga-Asana Praxis Meditation in Bewegung.

Weiter positive Wirkungen sind:
  • Kraft, Stabilität, Flexibilität

  • Stärkung des Herz-Kreislaufsystems

  • Ausgeglichenheit, psychische und emotionale Balance, Stresshormone werden reduziert

Es sind im Laufe der Jahrhunderte viele Asanas entstanden, die wir grundsätzlich unterscheiden können in:

  • Sitzhaltungen, z.B.sukhasana - Schneidersitz

  • Stehende Positionen, z.B. virabhadrasana I, II - Kriegerpositionen

  • Vorbeugen, z.B. uttanasana - tiefe Vorbeuge

  • Rückbeugen, z.B.dhanurasana - Bogen

  • Stützhaltungen, z.B.vasishthasana - Seitstütz

  • Umkehrhaltungen, z.B.adho mukha shvanasana - der herabschauende Hund

  • Drehungen, z.B.matsyendrasana - Drehsitz

  • Balance-Übungen, z.B.navasana - das Boot

Eine der bekanntesten Übungsabfolgen ist der Sonnengruß - Surya Namaskar.

Realisierung & Design: Karin Kowarschik artelas

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