Meditation

Die Meditation hilft uns unseren Geist zu beruhigen und in einen Zustand wacher Ruhe zu gelangen. Der Geist lernt durch Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen stabil, ruhig und friedvoll zu sein. Regelmäßiges Meditieren hilft unter anderem Stress zu reduzieren, ausgeglichener zu sein und das geistig-seelische Wohlbefinden positiv zu beeinflussen. Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft, Muskelspannungen reduziert. Wir können die verschiedenen Meditationtechniken in passive (kontemplative) und aktive Meditationen unterteilen.

ALLES ÜBER YOGA

Die verschiedenen Meditationtechniken

Ruhemeditation

Die Ruhemeditation wird meist im stillen Sitzen praktiziert. Man lernt die Distanzierung zu den eigenen Gedanken und erlangt dadurch mehr Gleichmut und Gelassenheit. Mit zunehmender Übungsdauer erlangt man Klarheit, Achtsamkeit, Verbundenheit, Selbstakzeptanz und Hingabe.

Achtsamkeitsmeditation

Bei der Achtsamkeitsmeditation konzentriert man sich eingehend und ausschließlich auf eine Sache, wie zum Beispiel den eigenen Atmen, Umgebungsgeräusche, Gerüche, Farben, Gedanken oder Gefühle. Das Bewußtsein wird dadurch wieder in das Hier und Jetzt zurückgeholt und die Kozentrationsfähigkeit geschult.

Visualisierung

Bei dieser Meditation lässt man bewusst Bilder vor seinem inneren Auge entstehen. Phantasie und Vorstellungvermögen sind bei diesen Imaginationen hilfreich und unterstützen die Entspannung.

Aktive Meditation

Zu den aktiven Meditationen gehört u.a. der YOGA und die Gehmeditation.

Mantra Meditation

Mantras sind heilige Silben, Worte oder ganze Sätze, die in der Meditation wiederholt gedacht, geflüstert, gesprochen oder gesungen werden. Jeder Laut, jeder Buchstabe hat seine ganz eigene Schwingung und Wirkung und wer mit sich im Ein-Klang ist, lebt gut. Das Mantra wird immer dem Rhythmus des Atmens angepasst.

Im Christentum ist das bekannteste Mantra wohl das "Amen" (= so sei es).

Denke zuerst über die Bedeutung des Mantras nach und mache Dir bewusst, was es bewirken soll. Rezitiere dann 7, 21 oder 42 Minuten lang volle Hingabe und Respekt. Verweile danach noch einige Zeit in der Stille, spüre nach und sende ein Dank an die betroffene Gottheit.

OM

Schon in den Upanischaden, den ältesten Schriften der Yogis, wird das Bija Mantra OM erwähnt. Es gilt als Urlaut alles Seins, aus dem nach dem hinduistischem Verständnis das gesamte Universum enstand. Viele Mantras beginnen oder enden mit dem OM, um ihre Energie zu steigern, oder das Gesagte zu bekräftigen. Beim Singen klingt es wie A-U-M.

Tief durch die Nase einatmen und beim Ausatmen A-U-M tönen. Der Körper vibriert angenehm und es ist schön in seiner ur-eigenen Tonlage zu singen. Jeder klingt anders.

A = Wach-Bewusstsein
U = Taum-Bewusstsein
M = Tiefschlaf-Bewusstsein
Anusvara = Stille, in der sich das reine Bewusstsein, unermesslicher Friede und die Einheit mit Gott offenbart

SO HAM

Beim Einatmen denke SO, beim Ausatmen spreche HAM und wiederhole mehrmals.

Die Bedeutung ist "Er ist ich" oder "Ich bin Er" und meint, dass der Mensch mit jedem einzelnen Atmenzug eins wird mit dem Göttlichen.

 

SAT NAM

Beim Einatmen denke SAT, beim Ausatmen sage NNNAMMMM und wiederhole mehrmals.

Übersetzt heißt dieses Kutzmantra "Ich begrüße und verehre das Göttliche, die einzige Wirklichkeit - es ist in allem und alles ist in ihm."

AHAM PREMA
Tief einatmen und beim Ausatmen das Mantra sprechen. Das Mantra bedeutet „Ich bin göttliche Liebe“.

Im Sanskrit steht „PREMA“ für die stärkste Energieform in der Schöpfung, die alle Lebewesen durchdringt.  Damit  ist  nicht  Liebe  im  allgemeinen  menschlichen  Sinn  gemeint,  sondern  die übergeordnete allumfassende Liebe, die das ganze Universum durchdringt.

Chakra Meditation

In der Chakra Meditation beschäftigen wir uns mit den sieben Energiezentren des Körpers.

"Wichtig ist die Absicht zu meditieren. Das allein ist genug."

Yongrey Mingyur Rinpoche

Realisierung & Design: Karin Kowarschik artelas

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