Mudras - Fingeryoga

ALLES ÜBER YOGA

Der Begriff Mudra, eine symbolische Handgeste oder Handstellung, bedeutet übersetzt etwa: "Ein Siegel, das Freude bringt." Mudras werden zur Unterstützung bei Gebeten, bei der Meditation und Ritualen eingesetzt, aber auch im Alltag, zum Beispiel beim Gruß Namasté.

Chin Mudra

Das Chin Mudra oder auch Gyan Mudra genannt, ist eines der bekanntesten und wichtigsten Mudra im Yoga und dient besonders der Konzentration. Daumen und Zeigefinger werden zusammengehalten. Es ist das Mudra des Bewusstseins.

Anjali Mudra

Anjali Mudra, oder auch Namasté Mudra oder auch Atmanjali Mudra ist sehr gebräuchlich und wird auch zum Gebet, zum Gruß oder als Geste des Dankes verwendet. Dabei werden beide Handflächen aneinander gelegt und vor dem Herzraum geführt. Anjali heißt wörtlich Handfläche. Die beiden zusammengelegten Handflächen verbinden die rechte und linke Gehirnhälfte und das Mudra wirkt so ausgleichend.

Dhyana Mudra

Dhyana Mudra ist die Geste der Versenkung, Meditationsgeste Buddhas. Hierbei liegt der rechte Handrücken auf der linken Handfläche. Die Daumenspitzen berühren sich und die Hände verweilen im Schoß. Das Mudra hilft uns auf dem Weg zur inneren Stille.

Prana Mudra

Das Prana (Lebens-) Mudra aktiviert Energie und innere Stärke, aber auch bei Abgespanntheit und Nervosität fühlen wir uns nach dem Üben wieder kraftvoller. Es aktiviert das Wurzelchakra. Die Fingerkuppen des kleinen Finger, Ringfinger und Daumen berühren sich. Deine beiden anderen Finger werden entspannt gestreckt.

Apan Mudra

Die Fingerkuppen des Mittel- und Ringfingers wird mit dem Daumen zusammengelegt. Das Mudra dient zur Körperreinigung und stärkt Leber und Galle.

Prithvi Mudra

Das Mudra für eine schöne Haut! Es wird dem Element Erde zugeordnet und stärkt Haut, Haare, Fingernägel, Sehnen und Bänder. Es verbessert den Geruchsinn und stärkt die mentalen Wurzeln. Die Spitze von Ringfinger und Daumen zusammenlegen, die anderen Finger sind gestreckt.

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Die Eigenschaften der Finger

Jeder Finger hat eine Bedeutung und ist einer bestimmten Organ-Energie und Emotion zugeordnet. Sorge, Angst, Wut, Trauer und Verstellung können den Energiefluss reduzieren oder blockieren. Man kann jeden einzelnen Finger locker umschließen und für 3 Minuten halten oder massieren, so können wir ausgleichen.

  • DAUMEN: Er steht für Willenskraft, Duchsetzungsvermögen, Antrieb, Vitalität. Bei Angst tut es uns gut, wenn wir uns selbst "den Daumen halten" - im wahrsten Sinne des Wortes. Kleine Kinder nuckeln bei Sorge am Daumen.

  • ZEIGEFINGER: Er steht für Selbstsicherheit, Mut, Zuversicht. Bei Angst, Stress und kreisenden Gedanken, hilft es den Zeigefinger zu halten. Er steht in Verbindung mit der Blasen-Nieren-Energie, man kann sich "vor Angst in die Hosen machen".

  • MITTELFINGER: Tatkraft, Harmonie, innere Ruhe. Sind wir wütend, kommt die Leber-Gallen-Energie ins Ungleichgewicht. Vielleicht ist uns "eine Laus über die Leber gelaufen"

  • RINGFINGER: Frohsinn, Herzlichkeit, Kreativität. Der Ringfinger steht für Loslassen und hilft Leid und Schmerz aus der Vergangenheit zu klären.

  • KLEINER FINGER: Kommunikation, Rhetorik, Spiritualität. Wenn wir nicht authentisch sind, dann verstellen wir uns.

  • HANDMITTE: Wenn wir unsre Mitte und inneres Gleichgewicht wieder finden wollen. Wir aktivieren die Handmitte, wenn wir einander die Hände reichen, Hand in Hand gehen.

Realisierung & Design: Karin Kowarschik artelas

artelas Werbeagentur - Karin Kowarschik
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