Gerstengras


Übersäuerung belastet die Gesundheit: Durch falsche Lebensführung und unausgewogene Ernährung nimmt die Fähigkeit des Körpers, das natürliche Säure-Basen-Gleichgewicht zu bewahren, merklich ab. Als Folge verschiebt sich die Stoffwechsellage in den sauren Bereich. Da der Organismus nicht mehr in der Lage ist, alle überschüssigen Säuren auszuscheiden, werden sie im Bindegewebe deponiert. Eine Übersäuerung kann eine Vielzahl von Beschwerden auslösen. Anfängliche Symptome können Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsmangel, Kopfschmerzen, Nervosität und Schlafstörungen sein. Eine länger andauernde saure Stoffwechsellage kann aus ganzheitlich, naturheilkundlicher Sicht zu chronischen Erkrankungen wie Gicht, Rheuma, Allergien, Migräne, Nieren- und Gallensteinen, Durchblutungsstörungen und zu zahlreichen chronischdegenerativen Erkrankungen führen.

Säure – Bildner z.B. in der Ernährung:

Zucker und Weißmehlprodukte................ Essigsäure

Cola-Getränke.......................................... Phosphorsäure

Käse und Gepökeltes............................... Salpetersäure

Fleisch...................................................... Harnsäure

Nikotin...................................................... Nikotinsäure

Schweinefleisch....................................... Schwefelsäure

Aspirin...................................................... Acetylsalizylsäure

Wein......................................................... Wein- und Schwefelsäure

Kaffee und Schwarzer Tee....................... Gerb- und Chlorogensäure

Kohlensaures Wasser.............................. Kohlensäure

Körperliche Anstrengung......................... Milchsäure

Stress, Ängste, Sorgen........................... Salzsäure

Ärger und Müdigkeit................................ Salzsäure

Quelle: BIO

Das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper sollte sich im Gleichgewicht befinden. 80 % unserer Nahrungsmittel werden sauer abgebaut und nur 20 % basisch. Wie schützt sich der Körper vor Säuren? Leichte Säure-Dosen können abgepuffert werden. Muss der Körper über lange Zeit Säuren neutralisieren, werden dem basischen Gewebe Mineralstoffe entzogen, das Kalzium aus den Knochen und das Magnesium aus den Muskeln

  • Kann die Säure nicht mehr im Bindegewebe eingelagert werden, wird sie als Salz in den Gelenken eingelagert und verursacht zwischen den Knorpeln Entzündungen.

  • Der Körper schützt sich vor Säure, indem diese mit Fett ummantelt wird.

Was können wir tun? Ein guter Weg ist eine gesunde Lebensweise und der YOGA

  • Über Pranayama Atemübungen entgiftet der Körper

  • Über die Asanapraxis können Verspannungen gelöst werden

  • Über die Konzentration und Meditation können Stress, Ärger losgelassen werden

Warum Gerstengras?


Gerste ist eines der ältesten und wichtigsten Nahrungsmittel der Menschen. Nicht nur in den Körner steckt viel Gutes, sondern auch in den grünen Blättern des Gerstengrases. Es enthält viele Vitalstoffe wie Chlorophyll, Vitamine, Proteine, die der menschliche Körper optimal verwerten kann. Gerstengrassaft liefert doppelt so viel Kalzium wie Milch, doppelt so viel Kalium und Kalzium wie Weizengras, etwa 30 mal mehr von allen B-Vitaminen wie Milch, und zusätzlich das besonders für Vegetarier wichtige Vitamin B12, ebenso reichhaltig Provitamin A oder Beta-Karotin, siebenmal so viel Vitamin C wie die entsprechende Gewichtsmenge Orangen, fünfmal so viel Eisen wie Spinat und große Mengen der wichtigen Mineralstoffe Magnesium, Kalium, Kupfer und Zink.

Chlorophyll ist vom Aufbau her dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin sehr ähnlich, daher hat es eine hohe bioverfügbarkeit und kann vom Körper gut aufgenommen werden. Das Chlorophyll in Gerstengraspulver wirkt entzündungshemmend und keimtötend. Wie nehme ich Gerstengras ein? Gerstengras gibt es Pulverform oder als Presslinge. Ein Teelöffel Pulver wird in einem halben Glas kalten Wasser eingerührt und unmittelbar danach getrunken. Es ist ganz grün und schmeckt nach Gras, also nicht unbedingt fein. Wem das unangenehm ist, der nimmt lieber die Presslinge. Das Pulver hat den Vorteil, dass wir die Nährstoffe bereits im Mund über die Mundschleimhaut aufnehmen können.

Gibt es "Nebenwirkungen"? Nach meiner anfänglich Erfahrung ja:

  • Über die Entiftung kann es sein, dass der Schweiß unangenehm riecht

  • Die Verdauung kann angeregt werden

Zusammenfassung Durch die Einahme von Gerstengras können wir unseren Körper bei der Entgiftung unterstützen. Wir regenerieren schneller, unterstützen unser Immunsystem und mineralisieren Muskeln und Gelenke. Gut es es, wenn wir darüber hinaus auf unsere Ernährung achten, achtsam mit uns umgehen, oft draußen an der Luft sind, meditieren und jede Woche zu Karin in die Intensive Yogastunde gehen :-)

#Übersäuerung

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